Was in Nordamerika in den 1920er Jahren begonnen hatte, holten Europa und Deutschland seit den 1960er Jahren nach: Die automobile Vollversorgung.
"Komm ein bisschen mit nach Italien", so singt Caterina Valente 1956 und drückt damit die Sehnsucht einer ganzen Generation aus. Eine ungeahnte Mobilität im Alltag und in der Freizeit wird wahr. Deutschland und ganz Europa werden zum Ziel automobiler Entdeckungslust. Das Auto avanciert zu einem wichtigen Teil der persönlichen und vor allem individuellen Lebensgestaltung.
Dabei bleibt der ölbasierte Verbrennungsmotor konkurrenzlos: Er arbeitet im Traumauto 300 SL genauso wie im "Arbeitspferd" Kadett. Alternative Antriebskonzepte gab es durchaus. Warum interessierte sich niemand dafür?
Wieso konnte sich die Begeisterung fürs Auto gegen unwirtliche Städte, Unfallopfer, Lärm und Smog durchsetzen? Hatten die Bürger der DDR andere Träume als die Westdeutschen? Entdecken Sie die Geschichte eines ungleichen Kampfes.
Die Kinderausstellung Am Heinrichsplatz - Ein Spielplatz zur Zukunft der Automobilität lässt 4 bis 10jährige die Entwicklung der Mobilität spielerisch erleben. mehr
Öffentliche Veranstaltungen, Diskussionen und Symposien mit Beteiligung renommierter Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft greifen die aktuelle Debatte zur Gestaltung der Zukunft der individuellen Mobilität auf und treiben sie weiter voran.
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